November 2017

Mitgliederversammlung spricht Vorstand Vertrauen aus

Gruppenfoto: (v.l.n.r.) Henning Deisenroth, Brunhilde Ruland, Petra Müller-Klepper (MdL), Marco Eyring, Rudolf Wegener, Annette Kussmaul und Klaus-Peter Willsch (MdB).
Gruppenfoto: (v.l.n.r.) Henning Deisenroth, Brunhilde Ruland, Petra Müller-Klepper (MdL), Marco Eyring, Rudolf Wegener, Annette Kussmaul und Klaus-Peter Willsch (MdB).
Die Mitgliederversammlung der CDU Schlangenbad sprach dem gesamten Vorstand bei den turnusmäßigen Neuwahlen in der vergangenen Woche ihr Vertrauen für weitere zwei Jahre aus. Der 41-jährige Volljurist Marco Eyring bleibt damit an der Spitze der CDU. Dem weiteren Vorstand gehören Henning Deisenroth als Stellvertreter, Daniel Lange als Schriftführer, Annette Kussmaul als Schatzmeisterin sowie die Beisitzer Cathrin Wüst und Rudolf Wegener an. Komplettiert wird der Vorstand durch Brunhilde Ruland, die Kraft ihres Amtes als Vorsitzende der Gemeindevertretung Schlangenbad stimmberechtigt dem CDU Vorstand angehört.
 
„Es ist heute wichtiger denn je, Entscheidungen der Gremien für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar und transparent zu machen,“ betonte der CDU Politiker in seinem Bericht als Partei- und Fraktionsvorsitzender. So wurde auf Initiative der CDU ein Elternvertreter für alle Schlangenbader Kindertagesstätten benannt und eine Bürgerversammlung zu den Gemeindefinanzen einberufen. Außerdem werden die Beschlussvorlagen zu den Sitzungen der Gemeindevertretung seit vergangenem Jahr auf der Webseite der Gemeinde veröffentlicht. „Und wir sollten noch ein Stück weiter gehen und ein Rats- und Bürgerinformationssystem einrichten, über das sich die Schlangenbaderinnen und Schlangenbader über eine App oder das Internet aus erster Hand über Angelegenheiten der Gemeinde informieren können,“ ist Eyring überzeugt. 
Ehrung von Walter Scheuerling
Im Rahmen der Mitgliederversammlung ehrte der Vorsitzende gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch und der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper das langjährige CDU Mitglied Walter Scheuerling aus Niedergladbach. „Ihre Tatkraft ist Vorbild für andere Menschen“, hob Eyring das vielfältige Engagement Scheuerlings u.a. in Kirche, Feuerwehr, Vereinen und Gremien über mehrerer Jahrzehnte hervor. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er eine Ehrenurkunde über 36 Jahre CDU Mitgliedschaft verbunden mit einem kleinen Präsent.

Juni 2017

Wir wünschen schöne Ferien und erholsame Tage!


Schlangenbad macht fast 185.000€ Gewinn durch Geschwindigkeitskontrollen

Blitzer in Wambach macht sich bezahlt
Blitzer in Wambach macht sich bezahlt

Auf Nachfrage der CDU Fraktion teilte der Gemeindevorstand mit, dass die drei stationären Schlangenbader Geschwindigkeitsmessanlagen nicht nur für mehr Verkehrssicherheit in der Gemeinde sorgen, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zum Gemeindehaushalt leisten. Ohne die zusätzlichen Einnahmen müsste die Schutzschirmgemeinde ihre Einwohner stärker zur Kasse bitten.


Insgesamt belaufen sich die Erträge aus dem Betrieb der stationären Blitzer in Wambach, Schlangenbad und Georgenborn auf ca. 315.000€. Dem stehen Aufwendungen von insgesamt ca. 131.000€ gegenüber. Hieraus folgt ein Überschuss in Höhe von knapp 185.000€ jährlich (Anmerkung: im zugehörigen Pressebericht war versehentlich von 18.500€ die Rede).


Die Blitzer in Georgenborn und Schlangenbad sind aus finanzieller Sicht gemeinsam zu bewerten. Erträge und Aufwendungen gleichen sich dort etwa aus. Der Beitrag zur Verkehrssicherung wird seitens der Anwohner bzw. Patienten der Klinik als positiv eingeschätzt. Eine neue Bewertung der Standorte wird spätestens mit Ablauf des Leasingvertrages im März 2020 vorzunehmen sein.


Der Überschuss wird fast allein durch den Betrieb des Wambacher Blitzers an der Ortsdurchfahrt Wambach (Bundesstraße 260) erzielt. Dort fahren jährlich mehr als 6 Millionen Fahrzeuge vorbei. Durch Betreiben der CDU Schlangenbad überwacht der Blitzer seit mehr als einem Jahr den Verkehr sinnvollerweise in beiden Fahrtrichtungen gleichzeitig.


Mai 2017

Frankfurter Büro plant Kita-Neubau

Die Gemeinde hat das Architekturbüro Ferdinand Heide mit der Vorplanung eines Neubaus auf dem Gelände der Kindertagesstätten Georgenborn und Hausen in Auftrag gegeben. Das Ingenieurbüro verfügt über umfangreiche Erfahrung im Modulbau von Kindertagesstätten. Einen Eindruck der standartisierten Kindertagesstätten können Sie unter dem nachstehenden blauen Button erhalten.

 

Außerdem wird der neue Waldkindergarten in Wambach ganztätgig geöffnet sein.

Kindertagesstätte Georgenborn
Kindertagesstätte Georgenborn
Kindertagesstätte Hausen v.d.H.
Kindertagesstätte Hausen v.d.H.


Mai 2017

20 Jahre Vorsitzende der Gemeindevertretung Schlangenbad

Sie ist in der Gemeinde Schlangenbad bestens bekannt. Im Alter von 27 Jahren stieg sie in die Schlangenbader Kommunalpolitik ein und blieb ihr seither treu.

 

Bei ihrem unermüdlichen Einsatz zum Wohl der gesamten Gemeinde hilft ihr, dass sie mit den kleinen und großen Problemen der Gemeinde bestens vertraut ist.

 

Der CDU gibt Brunhilde Ruland seit Jahrzehnten ein prägendes Gesicht und bringt ihren umfassenden Erfahrungsschatz fortwährend in die politische Diskussion ein. 

 

Als Vorsitzende der Gemeindevertretung ist sie mit dem höchsten repräsentativen Amt der Gemeinde betraut. Ehrengemeindevertreterin ist sie schon lange. 40 Jahre gehört sie bereits der Gemeindevertretung Schlangenbad an, davon 20 Jahre in der herausgehobenen Position als Gemeindevertreterin.

 

Ihre Leidenschaft ist ihre Heimat, in der Sie tief verwurzelt ist.

Bürgermeister Schlepper & Brundhilde Ruland
Bürgermeister Schlepper & Brundhilde Ruland
Urkunde unterzeichnet von Bürgermeister Schlepper und allen Fraktionsvorsitzenden
Urkunde unterzeichnet von Bürgermeister Schlepper und allen Fraktionsvorsitzenden


Mai 2017

Einrichtung eines Waldkindergartens in Wambach

Die Kapazitäten der Betreuungsplätze in den drei Schlangenbader Kindertagesstätten sind erschöpft. Um dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem 1. Lebensjahr gerecht zu werden, muss die Gemeinde schnellstmöglich die Zahl der Betreuungsplätze erhöhen.

 

Die Vorplanung zur baulichen Erweiterung der bestehenden Kindertagesstätte in Georgenborn und Hausen wurde im April 2017 mit den Stimmen der CDU beschlossen. Die Umsetzung der baulichen Erweiterung benötigt allerdings Zeit. Die abschließenden Entscheidungen über den Ausbau am Standort Georgenborn und/oder Hausen werden am 28. Juni 2017 erwartet.

 

Um kurzfristig mehr Kinder einen Betreuungsplatz bieten zu können, beantragte die CDU Fraktion erfolgreich Prüfung und Einrichtung einer weiteren sogenannten „Waldgruppe“. 

 

Im Ergebnis werden künftig 20 Kinder - neben der bereits seit Jahren bestehenden Gruppe in Bärstadt - in Wambach im Wald betreut werden. Hierzu stellt die Gemeinde einen auf die Betreuungsbedürfnisse der Kinder angepassten Bauwagen bereit, der an eine Art Zirkuswagen erinnert.

 

 


Mai 2017

Bürgerversammlung am 3.Mai 2017 auf Antrag der CDU

Aus dem Wiesbadener Kurier vom 3. Mai 2017 zur Bürgerversammlung - Leistungsfähigkeit der Gemeinde - insbesondere unter dem Aspekt des Ausbaus des Kinderbetreungsangebots: 

"Aus Sicht von Bürgermeister Michael Schlepper gibt es drei Alternativen zur Finanzierung der Folgekosten: Die Reduzierung des sehr guten Schlangenbader Personalschlüssels in den Kindergärten, die Erhöhung der Elternbeiträge oder die Finanzierung aus allgemeinen Mitteln, was am Ende auf eine Erhöhung der Grundsteuer B hinauslaufen würde. "



März 2017

Zukunft des Waldfriedengeländes in der Diskussion

Investor an Waldfriedengelände interessiert

Bereits im Jahr 2015 interessierte sich ein Investor für das im Eigentum der Gemeinde Schlangenbad befindliche Waldfriedengelände (rot umrahmter Bereich auf der nebenstehenden Karte).

 

Dort sollten sechs größere Gebäude als Wohn- und Ferienpark entstehen. Aufgrund der Größe der geplanten Bebauung lehnte der Bauausschusse eine weitere Auseinandersetzung mit dem Planungsvorhaben ab.

Waldfriedengelände - Auszug aus der Liegenschaftskarte
Waldfriedengelände - Auszug aus der Liegenschaftskarte


März 2017

"Planungsgrundlage für eine Ausbau-Offensive der Kinderbetreuung wird gelegt"

Die geplanten Vorhaben könne man geradezu als "Ausbau-Offensive" bezeichnen, findet der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Marco Eyring.

Kindertagesstätte Georgenborn
Kindertagesstätte Georgenborn
Kindertagesstätte Hausen v.d.H.
Kindertagesstätte Hausen v.d.H.


März 2017

Gemeinde Schlangenbad holt nicht mehrere Angebote zu Architektenleistungen ein

CDU Anfrage Gemeindevertretung März 2017
CDU Anfrage Gemeindevertretung März 2017


November 2016

Aeskulap Therme: Erweiterung des Schlangenbader Hallenbades geplant

Prestigeobjekt oder sinnvolles Zusatzangebot?

SCHLANGENBAD. Die Staatsbad Schlangenbad GmbH beabsichtigt, das Schlangenbader Thermalhallenbad um ein Bewegungsbecken zu erweitern. Nach den vorliegenden detaillierten Planungen, soll ein Anbau auf der östlichen Seite der Therme eine Gesamtfläche von 131,91 m2 umfassen, um Raum für ein 53,93 m2 großes und 1,40 m tiefes Therapiebecken zu schaffen. Nach einer Kostenschätzung aus dem Jahr 2014 wären damit Kosten in Höhe von 741.000€ verbunden, wobei man auf eine Förderung seitens des Landes setzt. Entsprechende Finanzmittel sind im Investitionsplan 2017 der Staatsbad Schlangenbad GmbH eingestellt. Das Hallenbad verfügt bislang nur über ein einzelnes Schwimmbecken, dass sowohl der Öffentlichkeit sowie Therapiegruppen der Median Klinik Schlangenbad offen steht. Nach dem Ausbau der Median Klinik und Umwandlung des Parkhotels in die Parkklinik Wiesbaden-Schlangenbad sieht die Staatsbad Schlangenbad GmbH einen großen zusätzlichen Bedarf an Therapiezeiten für die Kliniken und erhofft sich durch die Erweiterung eine Stärkung des Fremdenverkehrs in Schlangenbad.

Die Ausbauplanungen sind bereits weit fortgeschritten, obgleich die Diskussion unter den Kommunalpolitikern gerade erst begonnen hat. Die Mitglieder des Ortsbeirats Schlangenbad bezweifeln nach einer Erörterung der Ausbaupläne im Rahmen einer Ortsbegehung die Sinnhaftigkeit der Erweiterung.

Der Schlangenbader Ortsvorsteher, Michael Winter, betont: „Mich überzeugen die Argumente für die Notwendigkeit eines zweiten Beckens nicht. Ich habe auch das Gefühl, dass man nicht ausreichend nach Alternativen gesucht hat. Das viele Geld sollte man lieber an anderer Stelle für die Bevölkerung einsetzen.“ Das sehen die anderen Mitglieder des Ortsbeirats genauso. Die Stellvertretende Ortsvorsteherin, Angelika Ulbrich ergänzt: „Der Anbau des Hallenbades stört das Bild der dahinter liegenden Gebäudefassaden, die einen Ensembleschutz der Denkmalpflege haben. Der mit rund 11 m sehr hohe Anbau entspricht einem dreistöckigen Haus und würde sogar einen Teil des dahinterstehenden Hauses verdecken.“ Auch Cathrin Wüst (CDU) sind die Anbaupläne ein Dorn im Auge: „Nach meinem Eindruck handelt es sich mehr um ein Prestigeobjekt der Staatsbad Schlangenbad GmbH. Ich kann nicht nachvollziehen, warum das Thema in aller Eile durchgeboxt werden soll, wenn doch die Kostenschätzung bereits aus dem Jahr 2014 stammt.“

Neben dem Ortsbeirat Schlangenbad befasste sich bislang allein der Bauausschuss der Gemeindevertretung Schlangenbad mit der Thematik. Der Vorsitzende des Haupt-und Finanzausschusses, Marco Eyring (CDU), meint, dass man hier nichts über das Knie brechen dürfe: „Die Bedenken des Ortsbeirates nehme ich sehr ernst. Der nächste Schritt sollte eine Diskussion im Haupt- und Finanzausschuss unter Beteiligung der Vertreter der Kliniken sein. Ich gehe davon aus, dass die Staatsbad Schlangenbad GmbH ein großes Interesse daran hat, dass nicht der Eindruck entsteht, dass das Thema durchgepeitscht oder gar im Alleingang forciert werden soll. Schließlich zahlt die Zeche am Ende die Gemeinde als Alleineigentümerin der defizitären Staatsbad Schlangenbad GmbH.“

 



Kinderbetreuungsplätze Mangelware

Schnelle Lösungen gesucht

SCHLANGENBAD. Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Schlangenbader Fraktionsspitzen im provisorischen Schlangenbader Rathaus, um Lösungen für das dringende Problem der fehlenden Kinderbetreuungsplätze in Schlangenbad zu suchen. Die Vertreter aller Fraktionen sind sich mit Bürgermeister, Michael Schlepper (FDP), einig, dass die Situation durchaus dramatisch ist.

 

Auf Initiative des CDU-Fraktionsvorsitzenden, Marco Eyring, hatte der Ältestenrat der Gemeindevertretung Schlangenbad den Beschluss zu einem Gedankenaustausch aller Fraktionen zum Thema Kindertagesstätten gefasst. „Es war naheliegend, dass wir uns bei diesem äußerst wichtigen Angelegenheit an einen gemeinsamen Tisch setzen und über die Parteigrenzen hinweg auf ein Vorgehen einigen“, sagte Eyring.

 

Noch im vergangenen Jahr war nach dem Kindertagesstätten-Entwicklungsplan des Vorjahres nicht absehbar, dass Betreuungsplätze fehlen würden. Die Aufarbeitung der Ursachen stand daher mit im Fokus der Diskussion zwischen den Kommunalpolitikern.

 

Ein Schlangenbader Geburtenjahrgänge umfassen im Durchschnitt der vergangenen Jahre ca. 44 Kinder. So weist es der aktuelle Entwurf des Kindertagesstätten-Entwicklungsplans aus. „Ich bin davon überzeugt, dass die Ursache der abrupt gestiegenen Nachfrage in Sondereffekten begründet ist“, ist Eyring sicher. Zum einen seien 24 Kinder von Menschen auf der Flucht binnen kurzer Zeit zugewandert, was allein mehr als die Hälfte eines Geburtenjahrgangs ausmache, zum anderen, gebe es Anzeichen für eine verstärkten Zuzug von Familien mit Kindern aus anderen Kommunen. Dies gelte vor allem für den größten Ortsteil Georgenborn.

 

Welche Umstände genau die starke Nachfrage begründen, soll durch die Gemeindeverwaltung schnellstmöglich untersucht werden, sind sich die Kommunalpolitiker einig, da hier unterschiedliche Auffassungen bestehen. Daher soll durch die Gemeindeverwaltung eine sichere Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen zur langfristigen Sicherung des Betreuungsangebots geschaffen werden.
Im Vordergrund steht aber zunächst die aktuelle Platznot, der mit einem kurzfristig umsetzbaren Maßnahmebündel begegnet werden soll. Diskutiert wurde die Einrichtung einer weiteren Waldgruppe, die vorrangige Vergabe von Betreuungsplätzen an Kinder aus Schlangenbad, die Förderung von Betreuungsplätzen der Tagespflege, die Erweiterung der aktuellen Betriebserlaubnis sowie die maximal mögliche Ausnutzung der räumlichen Kapazitäten.
Das Angebot der Nachbargemeinde Eltville 5 Krippenplätze der Gemeinde Schlangenbad über 5 Jahre zu sichern stieß auf allgemeine Skepsis.

 

Zu den weiteren Inhalten des Gesprächs gehörte die Aufarbeitung der Falschabrechnungen durch den ASB als Betreiber der Kindertagesstätten.
 



September 2016

Eltern verärgert über Umleitung des Schulbusses über Fischbach

BÄRSTADT. Bereits ab kommendem Montag werden die Kinder aus den Ortsteilen Georgenborn, Schlangenbad und Wambach eine deutlich längere An- und Abfahrt zur Äskulapgrundschule in Bärstadt auf sich nehmen müssen. Die Kinder sollen über eine etwa 20 Kilometer umfassende kurvenreiche Umleitungsstrecke durch Fischbach nach Bärstadt gefahren werden. Hintergrund ist die Sperrung der Ortsdurchfahrt Bärstadt im Zuge der Sanierung der Hauptstraße. Diese soll bis zum Herbst 2017 andauern.

Dabei sah die Planung der Gemeinde Schlangenbad die Einrichtung einer Ersatzbushaltestelle nahe der ev. Kirche in Bärstadt vor, von der aus die Schule fußläufig in 450 Metern erreichbar gewesen wäre. Diese sehr kinderfreundliche Lösung soll aber nun nicht umgesetzt werden.

Nach Mitteilung der Schulleiterin Frau Dornheim sei die seitens der Gemeindeverwaltung geplante Lösung nicht mit dem Schulrecht kompatibel. „Die Schule ist gehalten, die Kinder bis zum Bus zu begleiten und dort abzuholen.“ Um dies zu gewährleisten sei die Schule organisatorisch aber nicht in der Lage.

Diese Begründung ist für den Schlangenbader CDU-Fraktionsvorsitzende Marco Eyring, der selbst Vater eines Grundschulkindes ist, höchst unbefriedigend. Die angeführten rechtlichen Gründe hält der Volljurist für überbrückbar. Es liegt im Ergebnis nur an dem Willen der Grundschule, die organisatorischen Anstrengungen zu stemmen, um die belastende Umleitung über Fischbach zu vermeiden, ist Eyring überzeugt.

Die Emotionen kochten bei den Eltern im Wochenverlauf auch deshalb hoch, da verbreitet der Eindruck entstanden war, dass die Umleitung über Fischbach bis zum Ende der Baumaßnahme im Herbst 2017 bestehen würde. Dies ist nach der nunmehr aktualisierten Webseite der RTV aber nur bis einschließlich 19.12.2017 der Fall. Zur Verwirrung trug auch bei, dass dem Informationsschreiben der Schulleitung kein Enddatum der Umleitung zu entnehmen ist.

„Meine Anfrage bei dem die Baumaßnahme begleitenden Ingenieurbüro hat bestätigt, dass die Umleitung über Fischbach nur bis einschließlich 19.12.2016 gelten soll.“ Danach sehen die Pläne der Gemeindeverwaltung auf unterschiedlichen Routen eine innerörtliche Umleitung durch Bärstadt vor.

„Ich bin wie zahlreiche andere Eltern aus allen Wolken gefallen, als am Mittwoch die Elterninformation über die Umleitung seitens der Schulleitung kam. Als Mandatsträger bin ich mit den Planungen der Baumaßnahme vertraut. In den Beratungen der Gremien ging man davon aus, dass eine Ersatzbushaltestelle eine Umleitungsregelung über Fischbach für die Kinder aus Georgenborn, Schlangenbad und Wambach entbehrlich machen würde“. Dies wäre auch für die Anwohner der Umleitungsstrecken in Bärstadt verträglicher, da Eyring damit rechnet, dass die Eltern nun vielfach Ihre Kinder selbst zur Schule fahren werden, so dass das Verkehrsaufkommen unnötig ansteigen werde.